Die 1. Episode Wie schon im ersten Spiel der Serie dient der erste Fall von Phoenix in Justice For All als eine Art Tutorial, um sicherzugehen, dass Neulinge in den Mühlen der Justiz zurechtkommen. Nach einem harten Schlag auf den Kopf wacht unser Staranwalt mit einem klassischen Gedächtnisverlust auf… und das gerade, als er gebeten wird, mit seiner Mandantin in den Gerichtssaal zu gehen.
Ein Verteidiger kann sich in einem laufenden Gerichtsverfahren keine Patzer erlauben, also musst du die Puzzleteilchen des Verfahrens gegen Maggey Byrde schnell zusammenbringen. Der jungen Polizistin wird zur Last gelegt, ihren Kollegen und vermeintlichen Liebhaber in den vorzeitigen Tod geschubst zu haben. Sie schwört, sie sei unschuldig und legt ihr Schicksal in deine Hände.
Staatsanwalt Winston Payne sieht vielleicht nicht Furcht einflößend aus. Doch scheint er – im Gegensatz zu Phoenix – zu wissen, was er tut. Schnell bringt er den ersten Belastungszeugen in den Zeugenstand: Detective Dick Gumshoe, den Vorgesetzten des Opfers und der Angeklagten aus dem zuständigen Polizeibezirk. Außerdem bringt die Anklage den Autopsiebericht vor und bezieht sich auf ein wichtiges Beweisstück. An nichts hiervon kann sich Phoenix erinnern, doch die Mandantin selbst hilft ihm auf die Sprünge und weist ihn darauf hin, dass er die Gerichtsakte überprüfen könnte.
Die Gerichtsakte enthält Profile eines jeden Beteiligten. Das hilft Phoenix erstmal, einen Überblick zu bekommen. Darin enthalten ist außerdem der Autopsiebericht und das Beweisstück, das in der Voranhörung vorgebracht wurde. All das reicht bestimmt noch nicht, um das ersehnte “Nicht schuldig” zu hören, aber ein Anfang ist es allemal. Höchste Zeit, denn Detective Gumshoe ist gerade dabei, seine Aussage mit einem wichtigen Beweisstück fortzusetzen…
Er zeigt ein Foto des Opfers, das mit seinem letzten Lebenshauch noch den Namen ‘Maggie’ mit seiner rechten Hand in den Boden schreiben konnte. Phoenix bekommt seine Chance zum Kreuzverhör, in dem er auf das Profil seiner Mandantin und Angeklagten zeigt, auf dem “Maggey Byrde” steht. Wenn es tatsächlich stimmt, dass die Angeklagte und das Opfer ein Liebespaar waren, wie kommt es, dass er nicht wusste, wie man ihren Namen richtig schreibt?
Gumshoe versichert, es sei eine ernste Sache zwischen den beiden. Angeblich überlegten sie sogar zu heiraten. Ganz zufällig erinnert er sich daran, dass Maggey dem Opfer einen Baseball-Handschuh speziell für Linkshänder zu seinem Geburtstag gekauft hatte. Amnesie hin oder her, Phoenix wird schnell klar – wie kann ein sterbender linkshändiger Mann den Namen seines Mörders mit dem rechten Zeigefinger schreiben? Es ist offensichtlich, dass seine Mandantin reingelegt wurde!
Doch gerade als der Richter Maggey Byrde als ‘nicht schuldig’ freisprechen will, sagt Staatsanwalt Payne, dass er noch nicht ganz fertig sei. Er hat noch einen weiteren Zeugen…
Zu diesem Zeitpunkt vertagt sich das Gericht. Du musst nun selbst herausfinden, was als Nächstes passiert. Der erste Fall ist, wie bereits erwähnt, eher eine gemächliche Einführung in das Spielprinzip. Danach werden die Dinge deutlich schwerer! Undurchsichtige Charaktere, komplizierte Fälle und das Markenzeichen der Serie - ein packendes Drehbuch. Phoenix ist bereit für sein Comeback. Und du?
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